Woran Website-Projekte am häufigsten hängenbleiben
Nicht an der Technik. Sondern daran, dass die Texte fehlen. Der übliche Ablauf sieht so aus: Die Agentur baut eine schöne Seite mit Blindtext und schickt eine Liste, was noch zu liefern ist. Der Betrieb schiebt es zwischen Tagesgeschäft und Feierabend vor sich her. Nach drei Monaten steht die Seite immer noch nicht online.
Deshalb machen wir den Textteil selbst — und zwar nicht, indem wir raten, sondern indem wir Sie fragen.
Wie wir an Ihre Texte kommen
Ein Gespräch von etwa einer Stunde, das wir mitschneiden. Wir fragen die Dinge, die auf der Seite stehen müssen, und Sie antworten so, wie Sie es einem Kunden erzählen würden:
- Was fragen Kunden Sie am Telefon immer wieder?
- Warum kommt jemand zu Ihnen und nicht zum Betrieb zwei Straßen weiter?
- Was war das letzte Projekt, auf das Sie stolz waren — und warum?
- Wovor haben Kunden Respekt, bevor sie anrufen? Kosten, Aufwand, Dreck?
- Welche Anfragen wollen Sie nicht bekommen?
Aus diesem Gespräch entsteht der erste Entwurf für die ganze Seite. Sie lesen gegen, streichen, ergänzen — das ist deutlich weniger Arbeit, als vor einem leeren Blatt zu sitzen.
Die letzte Frage ist die nützlichste. Wer schreibt, für wen er nicht da ist, wird von den Richtigen schneller gefunden.
Wie wir schreiben
Kurze Sätze. Keine Wörter wie „ganzheitlich", „innovativ" oder „Lösungen aus einer Hand" — die stehen auf jeder zweiten Seite und sagen nichts. Statt „langjährige Erfahrung" lieber „seit 2009, über 400 Bäder". Konkretes ist immer stärker als Allgemeines und lässt sich außerdem nachprüfen.
Wir schreiben in der Sprache, in der Sie mit Kunden reden. Wenn in Ihrem Gewerbe alle „Estrich" sagen, schreiben wir Estrich und nicht „Bodenaufbau" — auch weil Menschen bei Google genau die Wörter eintippen, die sie selbst benutzen.
Suchbegriffe, ohne dass es wehtut
Damit eine Seite gefunden wird, müssen die Begriffe darauf vorkommen, nach denen gesucht wird. Das heißt aber nicht, denselben Begriff zwölfmal in einen Absatz zu quetschen — das erkennt Google seit Jahren und wertet es ab, und Menschen lesen es ohnehin nicht.
Wir arbeiten anders: Vor dem Schreiben legen wir je Seite einen Hauptbegriff fest und ein paar naheliegende Varianten. Die stehen dann dort, wo sie natürlich hingehören — in der Überschrift, im ersten Absatz, in einer Zwischenüberschrift. Der Rest ist normaler Text.
KI als Werkzeug, nicht als Autor
Wir arbeiten mit KI — das steht schon im Namen. Beim Schreiben hilft sie beim Sortieren, Kürzen und beim Finden von Varianten. Was sie nicht kann, ist wissen, was in Ihrem Betrieb passiert.
Seiten, die vollständig aus einem Sprachmodell kommen, klingen alle gleich, und das merkt man beim Lesen nach zwei Absätzen. Der Stoff kommt deshalb immer aus Ihrem Gespräch. Was wir Ihnen vorlegen, hat vorher ein Mensch gelesen.
Was Sie danach haben
Alle Texte der Seite, fertig eingebaut und freigegeben. Dazu ein kurzes Papier: welcher Begriff auf welcher Seite der Hauptbegriff ist, in welchem Ton geschrieben wird und welche Wörter wir bewusst nicht benutzen. Damit können Sie später selbst weiterschreiben — oder es passt jemand anderes an, ohne dass die Seite auseinanderfällt.
Häufige Fragen
Muss ich die Texte selbst schreiben?
Nein. Sie erzählen im Gespräch, wir schreiben. Danach lesen Sie gegen und korrigieren, wo etwas fachlich nicht stimmt. Mehr ist nicht nötig.
Was kostet der Textteil zusätzlich?
Nichts. Er ist in jedem Projekt enthalten, weil eine Seite ohne fertige Texte für uns nicht fertig ist. Nur wenn deutlich mehr Umfang dazukommt — etwa zwanzig Leistungsunterseiten —, sprechen wir vorher über den Mehraufwand.
Ich habe schon Texte. Können die bleiben?
Gerne, wenn sie tragen. Wir lesen sie durch und sagen ehrlich, was gut ist, was gekürzt gehört und was auf einer neuen Seite nicht mehr funktioniert. Oft ist ein Teil brauchbar und muss nur anders angeordnet werden.
Schreiben Sie auch für Branchen, die Sie nicht kennen?
Ja — dafür ist das Gespräch da. Fachlich sind Sie der Experte; wir kümmern uns darum, dass ein Kunde es versteht. Vor der Freigabe lesen Sie ohnehin alles gegen.
Kommen die Texte aus einer KI?
Der Stoff kommt aus Ihrem Gespräch. KI benutzen wir beim Sortieren und Kürzen, so wie andere eine Rechtschreibprüfung benutzen. Was Sie bekommen, hat ein Mensch geschrieben und ein Mensch gelesen.
