Leistung

Anbindung an Ihre Systeme

Warenwirtschaft, CRM, Kasse oder Fahrzeugverwaltung: Wir verbinden die Website per Schnittstelle mit dem, was im Betrieb schon läuft. Gepflegt wird nur noch an einer Stelle.

Wo doppelte Pflege entsteht

Fast jeder Betrieb hat ein System, in dem die eigentlichen Daten liegen: die Warenwirtschaft mit Artikeln und Beständen, das Branchenprogramm mit Aufträgen, die Fahrzeugverwaltung, das CRM mit Kunden. Und dann gibt es die Website, auf der ein Teil davon noch einmal steht.

Solange beides getrennt läuft, pflegt jemand alles zweimal — oder eben nicht. Das Ergebnis kennt man: veraltete Preise auf der Seite, ein Fahrzeug im Angebot, das längst verkauft ist, Anfragen aus dem Kontaktformular, die im E-Mail-Postfach hängenbleiben und nie im CRM ankommen.

Doppelte Pflege ist selten ein Zeitproblem. Sie ist ein Vertrauensproblem: Wer einmal einen falschen Preis auf der Seite gesehen hat, ruft beim nächsten Mal lieber gleich an — oder gar nicht.

Was sich anbinden lässt

  • Warenwirtschaft und Artikelstamm: Preise, Bestände und Produktdaten kommen aus dem System, das ohnehin geführt wird.
  • CRM und Vertrieb: Anfragen aus dem Formular landen direkt als Datensatz mit Quelle und Zeitstempel — nicht als E-Mail, die jemand abtippt.
  • Kalender: Der häufigste Fall. Freie Zeiten kommen aus dem Kalender, Buchungen gehen hinein. Dazu gibt es eine eigene Seite.
  • Kasse und Kundenkarte: Gutscheine, Guthaben oder Punktestände auf der Seite sichtbar machen.
  • Fahrzeug- und Objektbestände: Fahrzeuge, Immobilien oder Maschinen laufen automatisch aus der Verwaltung auf die Seite und verschwinden dort, wenn sie weg sind.
  • Buchhaltung und Versand: Rechnungen, Lieferstatus, Sendungsverfolgung.

Wie das praktisch abläuft

Zuerst: geht es überhaupt?

Nicht jedes System lässt sich anbinden. Wir prüfen vor dem Angebot, ob es eine dokumentierte Schnittstelle gibt, was sie hergibt und ob der Hersteller sie freischalten muss — bei manchen Branchenprogrammen kostet der Zugang extra. Diese Prüfung machen wir kostenlos, weil sie darüber entscheidet, ob das Projekt sinnvoll ist.

Dann: in welche Richtung?

Meist genügt eine Richtung — das System schickt Daten an die Website. Das ist deutlich einfacher und weniger fehleranfällig, als in beide Richtungen zu schreiben. Beidseitig bauen wir nur dort, wo es wirklich nötig ist.

Dann: wie oft?

Bestände alle fünfzehn Minuten, Preise nachts, eine Anfrage sofort. Wir stimmen das je Datenart ab. Alles in Echtzeit zu übertragen klingt gut, macht das System aber langsamer und störanfälliger, ohne dass jemand etwas davon hat.

Wenn es keine Schnittstelle gibt

Kommt vor, gerade bei älteren Branchenprogrammen. Dann gibt es fast immer einen Zwischenweg: ein nächtlicher Export als CSV-Datei, den die Website einliest. Nicht elegant, aber verlässlich, und es löst neunzig Prozent des Problems zu einem Bruchteil des Aufwands.

Wovon wir abraten: automatisiertes Auslesen von Bildschirmoberflächen. Das bricht bei jedem Update des Herstellers, und dann steht man am Montagmorgen ohne Daten da.

Was schiefgehen kann — und was wir dagegen tun

Schnittstellen fallen aus. Der Hersteller ändert etwas, ein Zugang läuft ab, ein Server ist kurz nicht erreichbar. Entscheidend ist nicht, dass das nie passiert, sondern dass es auffällt.

  • Jede Übertragung wird protokolliert; scheitert sie mehrfach, bekommen wir eine Meldung — nicht Sie.
  • Die Website zeigt im Zweifel den letzten bekannten Stand statt einer Fehlermeldung oder einer leeren Seite.
  • Zugänge und Schlüssel liegen serverseitig, nie im Quelltext der Seite.
  • Übertragen wird nur, was auf der Seite gebraucht wird. Kundendaten, die dort nichts zu suchen haben, verlassen Ihr System nicht.

Was es kostet

Eine Anbindung setzt Stufe 3 voraus: ab 1.499 € einmalig plus 99 € im Monat. Der tatsächliche Aufwand hängt stark vom Zielsystem ab — eine moderne Schnittstelle mit guter Dokumentation ist eine Sache von Tagen, ein altes Programm ohne Dokumentation kann ein Vielfaches bedeuten.

Deshalb prüfen wir vorher und nennen den Festpreis erst danach. Wenn sich der Aufwand nicht lohnt, sagen wir das — dann ist der nächtliche Export oft die ehrlichere Antwort.

Häufige Fragen

Woher weiß ich, ob mein System eine Schnittstelle hat?

Sagen Sie uns Name und Version, wir klären das mit der Dokumentation oder direkt beim Hersteller. Diese Prüfung ist kostenlos und steht vor jedem Angebot.

Was passiert, wenn die Übertragung ausfällt?

Die Website zeigt weiter den letzten bekannten Stand, statt leer zu bleiben oder einen Fehler anzuzeigen. Gleichzeitig bekommen wir eine Meldung und kümmern uns — Sie merken davon im besten Fall nichts.

Verlassen dabei Kundendaten mein System?

Nur das, was auf der Seite gebraucht wird. Wir legen vor dem Bau fest, welche Felder überhaupt übertragen werden, und halten uns daran. Zugänge liegen serverseitig und sind im Quelltext der Seite nicht sichtbar.

Mein Programm ist alt und hat keine Schnittstelle.

Dann führt der Weg meist über einen nächtlichen Export als Datei, den die Website einliest. Das deckt die meisten Fälle ab und ist erheblich günstiger als eine echte Anbindung.

Kann ich später weitere Systeme anbinden?

Ja. Wir bauen so, dass eine zweite Quelle dazukommen kann, ohne die erste umzubauen. Aufwand und Preis stimmen wir dann vorher ab.

Welches System läuft bei Ihnen?

Sagen Sie uns, womit Sie arbeiten — wir prüfen vorab kostenlos, ob und wie sich das anbinden lässt, und was das ungefähr bedeutet. Manchmal ist die Antwort: lohnt sich nicht. Auch das sagen wir.